Beerdigungen

Wenn ein Angehöriger verstorben ist, stellen meist die Bestatter (ein Bestattungsunternehmer oder der Bestattungsdienst der Stadt Reutlingen) den Kontakt mit der Pfarrerin bzw. dem Pfarrer her. Sie können sich aber natürlich auch direkt ans zuständige Pfarramt wenden.

 

Der wichtigste Schritt ist zunächst: in Abstimmung zwischen Trauerfamilie, Friedhofsamt und Pfarrerin bzw. Pfarrer einen Termin für die Erdbestattung oder die Trauerfeier zu finden und festzulegen.

 

Ob Erd- oder Feuerbestattung, ob Friedhof „Unter den Linden“ oder Friedhof „Römerschanze“, das klärt der Bestatter im Gespräch mit der Trauerfamilie. In der Regel wird auch die musikalische Gestaltung der Trauergottesdienste mit den Bestattern besprochen und durch sie veranlasst. Die Auswahl der Lieder und Musikstücke müssen allerdings mit Pfarrerin bzw. Pfarrer abgesprochen werden. Die Verantwortung für die musikalische Gestaltung von Beerdigungen und Trauerfeiern hat die Stadt Reutlingen an Herrn Michael Aicheler übertragen (Tel. 07121.935950).

Die Trauerfamilie kann die Verstorbenen auf dem Friedhof bis zur Bestattung immer noch sehen. Ansprechpartner für die entsprechende Code-Karte ist ebenfalls der Bestatter.

 

Unsere Pfarrer vereinbaren dann mit der Trauerfamilie einen Besuch. Bei diesem Gespräch wird der Trauergottesdienst eingehend besprochen und vor allem inhaltlich geplant. Für die Seelsorger kann es hilfreich sein, wenn von den Verstorbenen z. B. noch der Konfirmationsdenkspruch da ist, wenn die Angehörigen eigene Liedvorschläge einbringen und vor allem im Gespräch den Verstorbenen so erinnern, dass ein Eindruck des Menschen möglich wird, von dem Abschied genommen werden muss.

 

In unserer Gemeinde gedenken wir der Verstorbenen im Gemeindegottesdienst. Am Sonntag, der auf den Trauergottesdienst folgt, nehmen wir die Namen der Verstorbenen in das Fürbittengebet auf und gedenken ihrer und ihrer Angehörigen vor Gott, unserem Schöpfer, dem Herrn über Leben und Tod.