Gottesdienst um 10.15 Uhr

Tradition

 

Der urchristlichen Tradition entsprechend kommt an jedem Sonntag als dem ersten Tag der Woche und dem „Tag des Herrn“ die Kreuzkirchengemeinde zum Gottesdienst zusammen.

Der evangelisch-lutherischen Tradition entsprechend ist neben der Lesung aus der Heiligen Schrift, den Gebeten und Liedern der Gemeinde die Predigt als Auslegung eines bestimmten und für den Tag jeweils vorgegebenen biblischen Textes, des Predigttextes, von großer Bedeutung. Dieser Predigttext steht auch auf dem „Gottesdienstblatt“, das am Eingang ausgegeben wird.

Der Tradition der Evangelischen Landeskirche in Württemberg entsprechend ist der Gottesdienst in seiner Gestaltung nüchtern und arm an besonderen „augenfälligen“ Symbolen, Gesten und Riten.

 

Der Tradition der Kreuzkirchengemeinde entsprechend wird die Begrüßung der Gemeinde und die Schriftlesung von Gemeindegliedern – in der Regel von einem Mitglied des Kirchengemeinderates – übernommen um zu verdeutlichen: Nicht Pfarrerin oder Pfarrer „machen“ den Gottesdienst, sondern wir als Gemeinde feiern miteinander Gottesdienst.
 
Der Bedeutung des Sonntagsgottesdienstes als zentraler Gemeindeveranstaltung wird dadurch Rechnung getragen, dass am Eingang Gottesdienstzettel verteilt werden mit Informationen zu den Veranstaltungen in der Gemeinde in der kommenden Woche und zur Bestimmung des Gottesdienstopfers. 
 

Ablauf
 
Der Ablauf des Gottesdienstes in der Regel:
 

  • Orgelvorspiel
  • Begrüßung
  • Eingangslied
  • Liturgische Begrüßung
  • Gesungenes „Einfaches Amen“ der Gemeinde
  • Psalmgebet mit abschließendem gesungenem Lobpreis des dreieinigen Gottes: „Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen“.
  • Eingangsgebet (eingeleitet durch den Gruß des Liturgen / der Liturgin: „Der Herr sei mit Euch“ und der Antwort der Gemeinde: „... und mit Deinem Geiste!“)
  • Stilles Gebet der Gemeinde
  • Liedstrophe der Gemeinde: „Oculi nostri ad dominum deum – Unsere Augen sehn stets auf den Herren ...“
    Schriftlesung
  • Lied der Gemeinde (In der Regel das jeweils zum Sonntag vorgegebene Wochenlied)
  • Predigt
  • Orgelmeditation
  • Gemeindelied (dieses Lied nimmt in der Regel Gedanken der Predigt auf)
  • Fürbittgebet und Vaterunser
  • Gemeindelied
  • Friedensbitte der Gemeinde (in der Regel mit der Liedstrophe „Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott zu allen Zeiten. Es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten, denn du, unser Gott, alleine!“
  • Segenswort
  • gesungenes „Dreifaches Amen“ der Gemeinde
  • Orgelnachspiel

Fürbittgebet
 
Im Fürbittgebet gedenkt die Gemeinde der verstorbenen und in der vergangenen Woche bestatteten Gemeindeglieder. 
 
Gefangener des Monats
 
Einmal im Monat (in der Regel am letzten Sonntag) wird eine Unterschriftenaktion für den „Gefangenen des Monats“ in Zusammenarbeit mit „Amnesty International“ zum Anliegen der Gottesdienstgemeinde.
Die Bitte für den oder die Gefangene des Monats ist wichtiges Anliegen im Fürbittgebet und Grund der Unterschriftenaktion gegen die unterdrückenden Regierungen. 
 
Abendmahlsfeier
 
Einmal im Monat – in der Regel am dritten Sonntag im Monat – wird im Gottesdienst das Heilige Abendmahl gefeiert.
 
In den Zeichen von Brot und Wein (bei den Abendmahlsfeiern in der Kreuzkirche mit unvergorenem Traubensaft) erfährt die Gemeinde im Glauben des einzelnen Menschen in besonderer Weise die Gegenwart des Jesus von Nazareth als dem Auferstandenen.
 
Die Abendmahlsgemeinschaft um den Altar ist als „Communio“ um den Altar eine Gemeinschaft in ganz besonderer Weise:
 
Sie begreift (symbolisiert durch das Einander-an-die-Hand-Nehmen) die Verbindung der Gemeindeglieder durch Christus und erlebt so einen Eindruck vollkommener Gemeinschaft in der Herrlichkeit Gottes. 
  
Kinderkirche
 
Der Gottesdienst am Sonntagvormittag ist – besonders wegen der großen Bedeutung der Predigt – ein Angebot besonders für Erwachsene und junge Menschen erst ab dem Konfirmandenalter. 
 
Jeweils am 2. und 4. Sonntag des Monats haben wir in der Regel Gottedienst mit Kinderkirche. 
Kinderkirche bedeutet, dass Kleinkinder und Kinder zunächst (bis zum Lied nach der Schriftlesung) im Kirchenschiff den Gottesdienst mitfeiern und anschließend zur „biblischen Geschichte“ bzw. zur kindgemäßen Darbietung eines Glaubensthemas in die Gemeinderäume der Kirche gehen.