Sonntagskollekte in Corona-Zeiten ...

... wir bitten um die Überweisung von Spenden.

Durch den Ausfall der Gottesdienste haben die Kirchengemeinden der Gesamtkirchengemeinde Reutlingen derzeit keine Einnahmen aus Kollekten (Sonntagsopfer). Damit fehlen wichtige Mittel zur Unterstützung der kirchlichen Lebens in Reutlingen, z.B. in der Jugendarbeit, in der Seniorenarbeit oder für die Kirchenmusik.

Wir bitten Sie um Ihre Spende. Ob für die vielen Aufgaben der Gesamtkirchengemeinde Reutlingen oder für die diakonischen Hilfswerke, die Menschen in Not in Osteuropa und Indonesien beistehen und die unten ausführlicher beschrieben werden – Sie helfen mit, dass Kirche ihre Aufgaben vor Ort und in der Welt auch in und nach der Krisenzeit verlässlich wahrnehmen kann.

Spendenkonto: Evangelische Gesamtkirchengemeinde Reutlingen

IBAN: DE 65 6405 0000 0000 0048 48

Kreissparkasse Reutlingen

Verwendungszweck (bitte auswählen):

a) Aktion Hoffnung für Osteuropa

b) Weltmissionsprojekt

c) Aufgaben der Gesamtkirchengemeinde Reutlingen

Für Spenden ab 100 € stellen wir eine Spendenbescheinigung für die Entlastung bei der Einkommensteuer aus. Bitte geben Sie dazu im Verwendungszweck Ihre Anschrift an.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Aktion Hoffnung für Osteuropa

Nach dem Kollektenplan ist das Gottesdienstopfer am Karfreitag, 10. April 2020, für die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ der Diakonie in Württemberg bestimmt. Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July schreibt dazu:

Die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ unterstützt kirchliche und ökumenische Partner bei der diakonischen Arbeit in Georgien, Griechenland, Polen, Rumänien, Russland, Serbien und der Slowakei.

„Hoffnung für Osteuropa“ will Menschen in Notlagen neue Zuversicht geben. Hoffnung teilen, Hilfe weitergeben. Das Wort Jesu: „Ich war hungrig und ihr habt mich gespeist, ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Matthäus 25,35) stellt uns besonders an die Seite von Armen und Ausgegrenzten, Flüchtlingen, alten Menschen sowie benachteiligten Kindern und Jugendlichen.

Mit Ihrer Hilfe können Geschwister in Osteuropa erfahren, dass sie Teil der großen Gemeinschaft sind, die einander in Christi Namen hilft. Auch Ihre Spende gibt Hoffnung –Hoffnung für Osteuropa!  Herzlichen Dank für Ihre Gaben.

 

Weltmissionsprojekt

Nach dem Kollektenplan ist das Sonntagsopfer am 26. April 2020 für das Weltmissionsprojekt „Kinderheim ‚Anvertraute Liebe‘“ in Indonesien bestimmt. Der Name des Kinderheims „Titipan Kasih“ bedeutet übersetzt „Anvertraute Liebe“. Das Heim nimmt Kinder aus Süd- und Westsulawesi auf. Die meisten von ihnen kommen aus schwierigen, zerrütteten oder traumatisierenden Familienverhältnissen. Im Heim finden die rund 100 Kinder die Geborgenheit eines Zuhauses: Sie besuchen die Schule, erhalten Unterstützung bei der Suche nach einer Ausbildung oder Arbeitsstelle, aber auch Rückhalt und familiäre Beratung in allen Lebensfragen. Die Mitarbeitenden in Titipan Kasih unterstützen die traumatisierten Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg. Das Kinderheim ist dringend auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen.

 

Gottesdienst um 10.15 Uhr

Tradition

Der urchristlichen Tradition entsprechend kommt an jedem Sonntag als dem ersten Tag der Woche und dem „Tag des Herrn“ die Kreuzkirchengemeinde zum Gottesdienst zusammen.

Der evangelisch-lutherischen Tradition entsprechend ist neben der Lesung aus der Heiligen Schrift, den Gebeten und Liedern der Gemeinde die Predigt als Auslegung eines bestimmten und für den Tag jeweils vorgegebenen biblischen Textes, des Predigttextes, von großer Bedeutung. Dieser Predigttext steht auch auf dem „Gottesdienstblatt“, das am Eingang ausgegeben wird.

Der Tradition der Evangelischen Landeskirche in Württemberg entsprechend ist der Gottesdienst in seiner Gestaltung nüchtern und arm an besonderen „augenfälligen“ Symbolen, Gesten und Riten.

Der Tradition der Kreuzkirchengemeinde entsprechend wird die Begrüßung der Gemeinde und die Schriftlesung von Gemeindegliedern – in der Regel von einem Mitglied des Kirchengemeinderates – übernommen um zu verdeutlichen: Nicht Pfarrerin oder Pfarrer „machen“ den Gottesdienst, sondern wir als Gemeinde feiern miteinander Gottesdienst.
 
Der Bedeutung des Sonntagsgottesdienstes als zentraler Gemeindeveranstaltung wird dadurch Rechnung getragen, dass am Eingang Gottesdienstzettel verteilt werden mit Informationen zu den Veranstaltungen in der Gemeinde in der kommenden Woche und zur Bestimmung des Gottesdienstopfers. 
 

Ablauf
 
Der Ablauf des Gottesdienstes in der Regel: Orgelvorspiel

  • Begrüßung
  • Eingangslied
  • Liturgische Begrüßung
  • Gesungenes „Einfaches Amen“ der Gemeinde
  • Psalmgebet mit abschließendem gesungenem Lobpreis des dreieinigen Gottes: „Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen“.
  • Eingangsgebet (eingeleitet durch den Gruß des Liturgen / der Liturgin: „Der Herr sei mit Euch“ und der Antwort der Gemeinde: „... und mit Deinem Geiste!“)
  • Stilles Gebet der Gemeinde
  • Liedstrophe der Gemeinde: „Oculi nostri ad dominum deum/Unsere Augen sehn stets auf den Herren ...“
  • Schriftlesung
  • Lied der Gemeinde (In der Regel das jeweils zum Sonntag vorgegebene Wochenlied)
  • Predigt
  • Orgelmeditation
  • Gemeindelied (dieses Lied nimmt in der Regel Gedanken der Predigt auf)
  • Fürbittgebet und Vaterunser
  • Gemeindelied
  • Friedensbitte der Gemeinde (in der Regel mit der Liedstrophe „Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott zu allen Zeiten. Es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten, denn du, unser Gott, alleine!“
  • Segenswort
  • gesungenes „Dreifaches Amen“ der Gemeinde
  • Orgelnachspiel

Fürbittgebet
 
Im Fürbittgebet gedenkt die Gemeinde der verstorbenen und in der vergangenen Woche bestatteten Gemeindeglieder. 
 
Gefangener des Monats
 
Einmal im Monat (in der Regel am letzten Sonntag) wird eine Unterschriftenaktion für den „Gefangenen des Monats“ in Zusammenarbeit mit „Amnesty International“ zum Anliegen der Gottesdienstgemeinde.
Die Bitte für den oder die Gefangene des Monats ist wichtiges Anliegen im Fürbittgebet und Grund der Unterschriftenaktion gegen die unterdrückenden Regierungen. 
 
Abendmahlsfeier
 
Einmal im Monat – in der Regel am dritten Sonntag im Monat – wird im Gottesdienst das Heilige Abendmahl gefeiert.
 
In den Zeichen von Brot und Wein (bei den Abendmahlsfeiern in der Kreuzkirche mit unvergorenem Traubensaft) erfährt die Gemeinde im Glauben des einzelnen Menschen in besonderer Weise die Gegenwart des Jesus von Nazareth als dem Auferstandenen.
 
Die Abendmahlsgemeinschaft um den Altar ist als „Communio“ um den Altar eine Gemeinschaft in ganz besonderer Weise:
 
Sie begreift (symbolisiert durch das Einander-an-die-Hand-Nehmen) die Verbindung der Gemeindeglieder durch Christus und erlebt so einen Eindruck vollkommener Gemeinschaft in der Herrlichkeit Gottes. 
  
Kinderkirche
 
Der Gottesdienst am Sonntagvormittag ist – besonders wegen der großen Bedeutung der Predigt – ein Angebot besonders für Erwachsene und junge Menschen erst ab dem Konfirmandenalter. 
 
Jeweils am 2. und 4. Sonntag des Monats haben wir in der Regel Gottedienst mit Kinderkirche. 
Kinderkirche bedeutet, dass Kleinkinder und Kinder zunächst (bis zum Lied nach der Schriftlesung) im Kirchenschiff den Gottesdienst mitfeiern und anschließend zur „biblischen Geschichte“ bzw. zur kindgemäßen Darbietung eines Glaubensthemas in die Gemeinderäume der Kirche gehen.